Das Projekt

„Belastende Lebenssituationen“ – wer kennt diese nicht?!

 

Die Einen sind schon fast mit der Schule fertig und müssen sich Gedanken über die Ausbildungsplatzsuche machen…

Kaum hat man eine Stelle gefunden, stehen auch schon Bewerbungen an. Man muss sich von der besten Seite präsentieren:

„Doch wo liegen überhaupt meine Stärken?“,

„Was macht überhaupt eine gute Bewerbung aus?“…

Hat es mit der Bewerbung geklappt, wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

„V-O-R-S-T-E-L-L-U-N-G-S-G-E-S-P-R-Ä-C-H?!“

„Hilfe – wie geht man mit einem Vorstellungsgespräch um?“

Geschafft. Arbeitsplatz gesichert. Doch irgendwie tauchen Schwierigkeiten mit dem Chef oder Kollegen auf.

„Wie soll ich da am besten mit Umgehen?“

„Was habe ich eigentlich für Rechte und Pflichten und welche der Arbeitgeber?“…

 

Die Anderen sind wohlmöglich einen kleinen Schritt weiter und wollen „Hotel Mama/Papa“ verlassen und selbstständig auf beiden Beinen stehen. Oder begegnen täglich schwierigen Lebenssituationen wie z.B. Alkoholkonsum in der Familie.

Für den Einen oder Anderen gar nicht so einfach.

„Wo fange ich am besten bei der Wohnungssuche an?“

„Mietvertrag?“

„Welche Ausgaben habe ich überhaupt und wie kann ich am besten mit meinem Geld wirtschaften und welche Unterstützungen könnte ich eventuell beantragen?“

 

All diese Themen begegnen uns in der täglichen Verbandsarbeit. Wir haben bemerkt, dass es immer häufiger einen hohen Bedarf an lebenspraktischer Beratung und Unterstützen gibt.

Um jedem die Chance zu geben, sich über sein eigenes Wissen hinaus zu bilden, haben wir durch die CAJ-Methode: „Sehen-Urteilen-Handeln“ das Wohnmobilprojekt ins Leben gerufen.

 

Ziel des Projektes ist es, insbesondere sozialbenachteiligte Jugendliche sowie auch Interessierte - im Alter zwischen 14 bis 25 Jahren - in belastenden Lebenssituationen und akuten Lebenskrisen zu fördern und zu unterstützen. Wir legen besonders Wert auf die Förderungen personaler und sozialer Kompetenzen, die bei der Bewältigung der Lebensaufgaben notwendig sind.

Mit Bildungsangeboten, Projektarbeiten und Einzelberatung, werden Methoden, Werte und Grundlagen vermittelt, welche die Fähigkeit zur selbstständigen Lösung von Problemen ausbilden. Das Projekt-Mobil wird durch unsere Projekt-Mitarbeitenden in verschiedene Stadtteile fahren um vor Ort als Anlaufstelle für Gespräche zu dienen.

Jeder soll die Möglichkeiten bekommen, sich wohlzufühlen, offene Fragen zu klären und neue Leute kennenzulernen.

Unsere Förderer

Hauptförderer des Projektes ist Aktion Mensch.

Weitere Förderer sind: Fritz Berger GmbH, KAB Diözesanverband Köln, Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung